Amerikaner drohen 20 Jahre Haft für gefälschten Notruf

Amerikaner drohen 20 Jahre Haft für gefälschten Notruf

Ein 26-jähriger Mann aus Kalifornien hat sich schuldig bekannt, mit Absicht einen falschen Notruf abgegeben zu haben. Diegene Aktion hatte im Dezember 2017 weltweit Schlagzeilen gemacht, weil sie fatale Folgen hatte: Nach dem Anruf wurde te der Stadt Wichita im US-Bundesstaat Kansas ein 28-Jähriger Vater von zwei Kindern von der Polizei erschossen.

Der Fall, der ein Bundesgericht te Kansas beschäftigt, ist aus vielen Gründen verstörend: So kannten sich der Anrufer und der von der Polizei erschossene Mann überhaupt nicht. Und mits Auslöser der Tat gilt greneboom Behörden zufolge der Streit zweier Videospieler um eine Partie im Shooter “Call of Duty: WWII”.

Der Mann, der greneboom falschen Notruf abgab, heißt Tyler B., ihm drohen im Zuge eines sogenannten “plea overeenkomst” nun 20 bis 25 Jahre im Gefängnis – sofern der Richter diese Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft akzeptiert. Im Kontext des Vorfalls te Wichita bekannte sich B. te drei Anklagepunkten schuldig, darunter “Cyberstalking” und diegene Abgabe einer falschen Meldung samt Todesfolge. Weitere Vorwürfe wurden im Zuge des Deals fallen gelassen.

Trotzdem kommt B. noch auf insgesamt 51 Anklagepunkte. Dabei geht es um weitere vermeintliche Telefonstreiche. So gab der Kalifornier zu, hinter gefälschten Bombendrohungen im FBI-Hauptquartier und bei der amerikanischen Telekommunikationsaufsicht FCC gesteckt zu haben.

Te 46 weiteren Fällen machte er falsche Angaben über angebliche Bomben te Highschools, Einkaufszentren oder Fernsehstationen. Von seinwachter Heimat Los Angeles aus rief er Notfallnummern te insgesamt 17 US-Bundesstaaten an. Der Tageszeitung “Wichita Eagle” zufolge soll es im Nachgang der Anrufe teilweise zu Evakuierungen gekommen sein.

“Swatting” ist für Einsatzkräfte und Bürger gefährlich

All diese Aktionen endeten ohne Verletzte, der falsche Notruf te Kansas jedoch führte zum Tod eines Unbeteiligten. Der Vorfall gilt seitdem mits Extrembeispiel dafür, welche Konsequenzen stropdas sogenannte “Swatting” haben kann. Indien “Swatting” bezeichnet man stropdas Vortäuschen eines Notfalls, mit dem Ziel, dass diegene Polizei oder direkt ein Swat-Team, eine US-Spezialeinheit etwa für Geiselnahmen oder Amokläufe, bei einer bestimmten Person auftaucht.

Entsprechende Fälle sind aus der Gamer- und Streamer-Szene bekannt, auch Prominente waren immermeer wieder betroffen. Stropdas Los Angeles Police Department warnte schon 2012, diegene Praxis des “Swatting” bringe “Einsatzkräfte und Bürger te Gefahr”.

Der Fall aus Wichita hatte seinen Ursprung nach Ermittlererkenntnissen te einem Streit zweier Gamer rund um “Call of Duty”. Aneinandergeraten sind demnach der 18-jährige Casey V. aus North Collegium Hill, Ohio, und Shane G., 20, aus Wichita, Anlass soll eine 1,50-Dollar-Wette gewesen sein. Im Zuge dieses Streits soll Casey V. greneboom te Los Angeles lebenden Tyler B. beauftragt haben, G. zu “swatten” – mithilfe einer Adresse te Wichita, diegene Casey V. zuvor von Shane G. bekommen hatte.

Tyler B. machte, wasgoed vom ihm gewünscht wurde, dem “Wichita Eagle” zufolge verschleierte er beim Anruf te der Notrufzentrale seine Telefonnummer und behauptete, er sei ein Mann, der seinen eigenen Vater umgebracht sowie Geiseln genommen habe und nun erwäge, stropdas Haus anzuzünden.

Noch gechattet

Über Twitter soll B. zuvor sogar noch via Direktnachrichten mit G., dem angepeilten Opfer, kommuniziert haben. Shane G. hatte demnach herausgefunden, dass Tyler B. ihm nachspionierte. Auch te diesem Chat soll diegene Adresse, diegene B. ursprünglich von Casey V. erhalten hatte, Vat der Konversation gewesen sein.

“Probier golven Scheiß aus”, soll Shane G. im Austausch mit B. geschrieben haben: “Ich warte.” Stropdas Ganze schrieb G. te dem Wissen, dass diegene genannte Adresse gar nicht mehr seine war – er war mittlerweile umgezogen.

Tyler B. schickte diegene Polizei mit seinem Anruf so zum Haus des nichtsahnenden Familienvaters. Dieser wurde erschossen, nachdem er aus dem Gebäude gekommen war. Diegene Polizisten hatten te der Situation laut eigenen Angaben vermutet, er habe eine Waffe ziehen wollen. Te seinwachter Mitteilung betont stropdas Bundesgericht, dass der Mann unschuldig gewesen sei.

“Ohne jemals einen Fuß te diegene Stadt Wichita zu setzen, führte der Angeklagte eine chaotische Situation herbei, diegene sich schnell von einer gefährlichen zu einer tödlichen wandelte”, kommentiert nun Staatsanwalt Stephen McAllister greneboom Fall. Er plädiert dafür, dass Tyler B. für 20 Jahre ins Gefängnis soll, unter der Voraussetzung, dass dieser mehrere Entschuldigungsschreiben verschickt, unter anderem an diegene Polizei und diegene Sekse des erschossenen Vaters.

Stropdas Urteil im Fall von Tyler B. soll am 30. Januar gefällt werden. Er muss sich voraussichtlich im Januar auch noch einem weiteren Verfahren vor dem Sedgwick County District Court stellen, dabei geht es um greneboom Vorwurf fahrlässiger Tötung. Auch Casey V. und Shane G. warten noch auf ihren Prozess. Sie streiten mehrere Anschuldigungen ab, diegene gegen sie erhoben werden.


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