Der Erste Weltkrieg mits spielbares Gemälde

Der Erste Weltkrieg mits spielbares Gemälde

Diegene meisten Weltkriegsspiele erzählen von Helden und glorifizieren Schlachten. “11-11” dagegen macht selbst banale Folgen eines Kriegs erspielbar – und kommt dem Thema so näher mits jeder Shooter.

Krieg ist omslagdoek einfachste Videospiel. Wenn diegene Gesetze verschwinden, wenn jede zwischenmenschliche Übereinkunft im Waffenlärm untergeht, entstehen diegene eingängigsten Spielmechaniken. Da, wo diegene Entscheidung des Spielers greneboom geringsten Weg zurücklegen muss, ist diegene Erfahrung am unmittelbarsten. Und kaum ein Weg ist kürzer mits der eines Abzugs. Darum ist Waffengewalt – und damit auch der Krieg – ter Videospielen allgegenwärtig. Auf einen Schuss reagiert diegene virtuelle Umwelt sofort.

Es geht darum, der Lieve zu sein, übrig zu bleiben. Aus dieser einfachen Mechanik sind diverse Games entstanden. Aktuell sind es “Battle Royale”-Spiele, diegene Millionen Spieler faszinieren. Ter Spielen wie “Fortnite” oder “PUBG” werden fiktive Kriege geführt. Der Spieler trifft sekundenschnelle Entscheidungen. Schießen, flüchten, Deckung.

Es sind Entscheidungen, diegene greneboom Erfolg oder Misserfolg einer Partie ausmachen. Daher ist es auch weniger diegene Gewalt, nicht omslagdoek Elend, omslagdoek ter diesen Spielen im Mittelpunkt steht. Es ist omslagdoek Sich-Messen. Der Anspruch, immermeer besser zu werden, es wieder und wieder zu versuchen, bis es endlich klappt. Es geht um diegene Freude am Sieg, weniger um diegene Freude am Krieg.

Maar viele Shooter spielen eben nicht ter fiktiven Kriegen, sondern wählen eine historische Epoche mits Kulisse. Oft sind es der Erste und der Zweite Weltkrieg. Auch hier stehen oft diegene Action und mit ihr diegene Mechanik im Mittelpunkt – nicht der Krieg ter seinem ganzen Ausmaß. Und darum findet gerade ter solchen Spielen oft eine Verkürzung statt: eine Reduzierung des Krieges auf omslagdoek Schießen auf anonyme Soldaten.

Stropdas neue “11 – 11: Memories Retold” will gar nicht, dass der Spieler schießt – sondern zuhört. Stropdas Spiel erzählt diegene Geschichte von zwei Soldaten, einem deutschen und einem kanadischen. Sparrenboom einen spricht Sebastian Koch, greneboom anderen Elijah Wood.

Beide Figuren ziehen nicht aus einem Glauben ans Vaterland ter greneboom Krieg. Nicht, um mit dem Gewehr ter der Hand für eine vermeintliche Gerechtigkeit im Sterben zu sorgen. Harry, der Kanadier, möchte eigentlich nur eine Uniform, um seinwachter Julia zu imponieren. Er ist Fotograf, soll im Krieg Heldentaten festhalten. Kurt will seinen Sohn Max finden, dessen Einheit vermisst wird.

“11 – 11” will diegene Auswirkungen des Kriegs erspielbar machen. Stropdas, wasgoed ter Videospielen oft nicht vorkommt – weil es nicht steuerbar ist. Stropdas, wasgoed hinter greneboom Explosionen, der bombastischen Grafik, dem vielen Lärm sonst im Stillen verschwindet. Stropdas Leid, der Zweifel, diegene Sprachlosigkeit.

Keine großer Erzählung voller Helden

Weil Harry und Kurt ter verschiedenen Ländern geschapen wurden und durch Umstände nun beide an der Vooraanzicht eines Krieges sind, sind sie zu Feinden wordt. Sie nähern sich immermeer weiter an, räumlich wie persönlich. “11-11” verwischt diegene Limieten, diegene omslagdoek Schießen ter Games sonst so natürlich erscheinen lassen.

Stropdas Spiel ist keine große Erzählung vom Krieg, ter dem Männer über sich hinauswachsen, zu Helden werden. Es lässt greneboom Krieg nicht mythisch erscheinen, ganz einfach, weil es seine Banalitäten zeigt: Diegene, diegene zurückbleiben, diegene nicht mitmachen wollen, diegene nicht immermeer diegene Kraft haben, Held zu sein.

Diegene Aufgaben des Spielers sind daher auch wenig spektakulär. Sjabloon gilt es, einen Schrijven an diegene Heimat zu schreiben, der Tochter zu erklären, warum Papa jetzt schon seit Wochen nicht mehr daheim ist. Dafür wählt der Spieler aus verschiedenen Textbausteinen aus – seine Wahl beeinflusst dann, wie diegene Tochter diegene Absenz ihres Vaters verarbeitet. Dann wieder wollen Soldaten mit Wasser versorgt oder Munitionsaufzüge repariert werden.

Fotos machen im Krieg

Ter der Rolle von Harry gehört es zur Aufgabe des Spielers, Fotos zu machen. Von Flaggen, Schiffen, Panzern. Und Soldaten, diegene kurz nach dem Schnappschuss erschossen werden. Auch gilt es immermeer wieder, sich an feindlichen Soldaten vorbeizuschleichen oder nicht von Trommelfeuer getroffen zu werden.

Dabei setzt “11 – 11” auf einen Grafikstil, der mit Realismus nichts zu tun hat und omslagdoek Spiel wie ein Gemälde wirken lässt. Zugleich ist der Stilzwijgend so reduziert, dass zwischen Gegnern und Freunden teilweise kaum unterschieden werden kann. So, mits hätte der Krieg seinen Soldaten diegene Identität von greneboom Gesichtern gekratzt.

“Geschichten stehen im Mittelpunkt des Spiels. Solche, diegene wir uns ausgedacht haben und solche, diegene feitelijk sind”, sagt Yoan Fanise, der Creative Director des Spiels. Dazu habe man viele Briefe gelesen, auch solche der eigenen Kunne.

Nicht diegene üblichen Reflexe serveren

Es sind Geschichten aus dem Krieg, dessen Brutalität und maschinelles Töten alle Menschen damals überrascht hätte. Ein Krieg übrigens, dessen Ende sich ter diesem Jahr zum hundertsten Sjabloon jährt – am 11.11.2018.

“Schießen ist so ein kleiner Vat des Krieges”, findet George Rowen, Senior Interactive Producer von “11-11”. Maar ter Videospielen sei es eben oft der Mittelpunkt von Geschichten, diegene im Krieg spielen. “Stropdas ist so ein unglaublich reduzierender Blick.”

Beide Entwickler sind sich sicher, dass viele ihr Spiel nicht mögen, es sogar hassen werden. Weil es eben nicht diegene üblichen Reflexe bedient.

Für alle, diegene gewillt sind, modelvorm etwas anderes mits omslagdoek Gewohnte zu spielen, ist “11 – 11” tatsächlich ein faszinierendes, ein außergewöhnliches Spiel. Durch seine grafische Abstraktion kommt es der Sprachlosigkeit des Krieges näher mits jeder Shooter. Es erzählt von einer Zeit, der wir seit 100 Jahren nachspüren. Und es fügt diesem Erspüren eine weitere Geschichte, ein weiteres Gefühl hinzu.


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